
Geduld, Leichtigkeit und ein bisschen Mut: Was braucht Mediation im ländlichen Raum?
Wie finden Menschen auf dem Land mit ihren Konflikten zur Mediation? Drei Wege, in Kontakt
Wenn Familie und Unternehmen sich überschneiden: Konflikte und Nachfolge klären, bevor sie den Betrieb belasten.
Im Familienunternehmen ist der Chef auch der Vater, die Schwester auch die Geschäftsführerin, der Schwiegersohn auch der Mitarbeiter. Familiäre und geschäftliche Rollen vermischen sich, und mit ihnen die „Währungen“, in denen gedacht wird: In der Familie zählen Zugehörigkeit, Fairness und Dankbarkeit, im Unternehmen Leistung, Ertrag und Verantwortung. Konflikte schwelen oft lange, weil man sich „ja sowieso versteht“, und brechen aus, wenn es eng wird: bei der Nachfolge, bei Gewinnausschüttungen, in einer Krise.
Mediation passt zu Menschen, die ihre Entscheidungen im Unternehmen und in der Familie selbst treffen und nicht delegieren wollen: vertraulich, früh und mit allen am Tisch.
Auf einen Blick
Für wen
Inhaberfamilien, Geschwister als Gesellschafter, Übergeber und Nachfolger, Ehe- und Lebenspartner im Betrieb. Für landwirtschaftliche Betriebe: Mediation bei Hofübergabe.
Wer sitzt am Tisch
Die Beteiligten aus Familie und Unternehmen, auf Wunsch mit Steuerberater, Anwalt oder Unternehmensberater.
Ablauf
Kostenloses Erstgespräch, Einzel- und Vorgespräche, gemeinsame Sitzungen, schriftliche Vereinbarung.
Wo
Im Unternehmen, in München (Maximiliansplatz 9), in Bruckmühl (Am Bruckfeld 10) oder online.
Kosten
180 € pro Stunde zzgl. 19% USt.; das Erstgespräch (30 Minuten) ist kostenlos.
„Bei uns ist alles in Ordnung.“ „Das regeln wir intern.“ „Niemand darf davon erfahren.“ „Dann gleich zum Anwalt.“ Mediation ist der Weg dazwischen: vertraulich, früh und mit allen am Tisch.
Passt Mediation zu Ihrer Situation?
Im kostenlosen Erstgespräch (30 Minuten, telefonisch, per Video oder vor Ort) klären wir es – vertraulich und unverbindlich.
Familiäre und geschäftliche Fragen greifen im Familienunternehmen ineinander. Typische Anlässe sind:
Ich bin kein Rechtsanwalt, Steuerberater oder Unternehmensberater. Bewertung, Gesellschafts- und Übergabeverträge und Steuerfragen gehören in deren Hände; ich sorge dafür, dass alle auf Augenhöhe miteinander sprechen und die Informationen der Fachleute für Ihre gemeinsame Lösung genutzt werden. Da die rechtliche Form bei Familienunternehmen wichtig ist, lässt sich das je nach Fall unterschiedlich gestalten:
Welche Variante zu Ihnen passt, klären wir im Erstgespräch.
Lieber erst schreiben?
Schildern Sie mir kurz Ihre Situation – ich melde mich persönlich bei Ihnen.
Alle, die am Konflikt oder an der Entscheidung beteiligt sind: Inhaber, Nachfolger, Geschwister, Partner. Wer nicht am Tisch sitzt, kann eine Lösung später blockieren. Wir klären im Erstgespräch, wer dazugehört.
Nein. Sie ergänzt sie. Die Fachleute liefern Zahlen und Verträge, die Mediation klärt, was die Beteiligten wirklich wollen. Wie die Berater einbezogen werden, zeigen die drei Varianten oben.
Das hängt vom Thema und von den Beteiligten ab. Üblich sind mehrere Termine von ein bis drei Stunden; bei Familienunternehmen bieten sich auch halb- und ganztägige Termine oder ein Wochenende an.
180 € zzgl. 19% USt. pro Stunde, das Erstgespräch (30 Minuten) ist kostenlos. Eine Beispielrechnung finden Sie im Ratgeber Was kostet eine Mediation?.
Ja. Die Mediation ist vertraulich, und ich unterliege als Mediator einer Verschwiegenheitspflicht. Was in der Mediation besprochen wird, bleibt in der Mediation.
Besser auf der Seite Mediation bei Hofübergabe. Dort geht es um Übergeber, Übernehmer und weichende Erben auf dem Hof.
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob Mediation für Ihre Situation passt – vertraulich und unverbindlich, im Unternehmen, in München, Rosenheim oder online.

Wie finden Menschen auf dem Land mit ihren Konflikten zur Mediation? Drei Wege, in Kontakt

Auf Grund der Vielfalt und Komplexität an Themen sollte eine Hofübergabe frühzeitig geplant werden. Was